Ausbildung der Fahrer

Was hilft eine schnelle, schlagkräftige Feuerwehrmannschaft, wenn sie nicht zum Einsatzort gelangt?

Ein nahezu selbstverständliches Bild sind Feuerwehrfahrzeuge, die mit Sondersignal die Mannschaft zum Einsatzort bringen. Das Führen dieser Fahrzeuge setzt jedoch nicht nur die erforderliche Fahrerlaubnis voraus (i.d.R. bei Großfahrzeugen Klasse C), sie verlangt einem Fahrer in den Minuten vom Gerätehaus zum Einsatzort oftmals viele wichtige Entscheidungen und blitzschnelle Reaktionen ab.

Dabei gilt immer ein wesentlicher Grundsatz: Vorsicht! Trotz Sondersignal!

Von daher steht die Ausbildung der Fahrer von Feuerwehrfahrzeugen genauso zum Alltag einer freiwilligen Feuerwehr, wie der sichere Umgang mit technischen Geräten oder die Versorgung verletzter Personen.

Aus diesem Grund nahmen auch in diesem Jahr wieder einige Kameraden der Rötzer Wehr an einem Fahrsicherheitstraining für Führer von Feuerwehrfahrzeugen teil. Ein (in Gemeinschaft) vom Landesfeuerwehrverband (LFV) und der kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB) angebotenes Training wurde von der Fahrschule Weinzierl (Nittenau) abgehalten.

 


Fahren abseits der Straßen

Die meisten Einsatzorte können über gut befahrbare Straßen erreicht werden. Dennoch kommt es immer wieder und sicher nicht zuletzt auch auf Grund der zunehmenden Extremwetterlagen vor, dass Einsatzorte abseits befestigter Straßen liegen. Aus diesem Grund müssen die Fahrer der Feuerwehrfahrzeuge auch damit vertraut sein, diese in unwegsamen Gelände sicher zu bewegen.

Die Fahrer werden so mit den Fahrzeugen und den damit verbundenen technischen Möglichkeiten vertraut.

Nachfolgendes Video zeigt die Durchfahrt einer, z.B. durch Hochwasser überfluteten Straße, die auf dem Weg zum Einsatzort überwunden werden muss.